FSV Ilmtal Zottelstedt e.V.

Mitgliederversammlung mit Licht und Schatten

Hans-Jürgen Häfner, 16.09.2018

Mitgliederversammlung mit Licht und Schatten

Mitgliederversammlung des FSV Ilmtal Zottelstedt e.V.

 

Diesmal fanden sich die Mitglieder wieder im Gemeindehaus in Zottelstedt ein, wo die Anwesenden auch die Ortsteilbürgermeisterin Frau Leistner begrüßen konnten.

Nach den Formalien zeichnete der Vereinspräsident die langjährige Spieler Frau und Mutti Katrin Zeitze für ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Verein mit der Ehrenamtsurkunde des Kreises Weimarer Land und der Stadt Apolda aus. Er hielt sein Wort, dass bei der zu Ehrenden während der feierlichen Übergabe keine Tränen der Rührung fließen sollten.

Danach ergriff die Ortsteilbürgermeisterin das Wort. In ihrem kurzen Statement würdigte sie die Leistungen der Vereinsmitglieder und bedankte sich bei ihnen für ihr Engagement.

Vom Sportlichen Leiter erhielten die Mannschaften ihre bestellten Trainingsmaterialien. Die zwölfte Mannschaft im Verein, die Küchencrew, erhielt aus den Händen des Präsidenten ihre lang ersehnten Trikots und die Braterschürzen. Für über 1000€ wurden Sachen übergeben. Dies war möglich, da der Verein in den letzen Jahren gut gewirtschaftet hatte, bestätigte die Schatzmeisterin. So war dann die Entlastung des Vorstandes für das Haushaltsjahr 2017 auch fast nur noch reine Formsache, wobei die Prüfer noch einmal wichtige Hinweise gaben.

Danach nahm die Erstellung der Steuererklärung und des Freistellungsbescheides breiten Raum ein, da dieses auch Auswirkung auf den schon durch die Mitgliederversammlung beschlossenen Haushalt 2018 hatte. Die Mitglieder folgten den Vorschlägen des Präsidenten und bestätigten den Haushaltsentwurf mit seinen Änderungen. Damit konnten Investitionen im vierstelligen Bereich ausgelöst werden. Da es aber unter anderem bei den Zuschüssen für das Haushaltsjahr noch große Außenstände gibt, konnte der Gesamthaushalt noch nicht freigegeben werden. So können aber trotzdem Tornetze, Trikotsätze, ein Großraumzelt und weitere dringend benötigte Materialien angeschafft werden. Der sportliche Leiter stellte den anwesenden Mitgliedern die Situation in den Mannschaften und deren Start in die neue Saison vor, und dieser stimmt optimistisch. Der Technische Leiter zeigte zur weiteren Absicherung des Trainings –und Wettkampfbetriebes zwingend notwendige Maßnahmen auf, die unter anderem in einem Arbeitseinsatz realisiert werden sollen. Dabei kamen auch kritische Punkte zur Sprache, wie zum Beispiel der Zustand im Container des sportlichen Bereichs oder der Zustand an manchen Tagen in den Kabinen. Vorschläge zur Verbesserung wurden gemacht. Nun gilt es, diese auch umzusetzen. Sie sollen helfen, die Veranstaltungen des Vereinslebens mit zu gewährleisten. So bereiten wir die Thüringer Meisterschaft der Freizeitmannschaften vor, gehen an die Planung der Hallen- Ilmtalcups Ende November Anfang Dezember und planen wieder Veranstaltungen im Herbst bzw. zum Jahresende, um das Vereinsleben zu stärken.

Mit ein wenig Spannung wurde das Schlusswort des Präsidenten erwartet, hatte er doch zur letzten Mitgliederversammlung offen gelassen, ob er ab Sommer weiter macht.

„ Wenn es am Schönsten ist, soll man eigentlich aufhören“, so begann er. Er zählte noch einmal die sportlichen Erfolge der letzten Jahre sowohl im Junioren- wie auch im Männerbereich auf und hob den dynamischen Mitgliederzuwachs in dieser Zeit hervor. Auch die Konsolidierung des wirtschaftlichen Bereiches kann sich mehr als sehen lassen. Aber mehr noch ist es die Würdigung die der Verein in den letzten Jahren von der Region für das Engagement Vieler im Verein erfahren konnte, woran er auch Beispiel gebend seine positive Einschätzung fest machte.

„Dies wäre aber nur die halbe Wahrheit, denn es menschelt überall, und wie man heute hören konnte, läuft es noch nicht überall rund, wir sind noch nicht fertig.“ Anhand von Beispielen machte er dies den Anwesenden deutlich und griff dabei auch die in der Mitgliederversammlung kritischen Äußerungen auf. Auch dies hat ihn bewogen dem Verein in seiner Funktion weiterhin zur Verfügung zu stehen. Der anschließende Beifall durch die Anwesenden stütze seine Entscheidung.

 


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