FSV Ilmtal Zottelstedt e.V.

Auszug aus den Schlussworten des Präsidenten des FSV Ilmtal

Hans-Jürgen Häfner, 17.06.2019

Auszug aus den Schlussworten des Präsidenten des FSV Ilmtal

-Die Veränderung der Organisationsstruktur 2013 hat große Früchte getragen.

-Es ist aber kein Selbstläufer sondern bedarf einer ständigen Einhaltung von Abläufen, Aktualisierungen auf neue Gegebenheiten und dem gegenseitigen Vertrauen, dies ist genauso notwendig wie auch der Willen sich zu qualifizieren und dies im Interesse des gesamten Vereins.

- Im sportlichen Bereich ernten wir jetzt im Männerbereich, was vor einigen Jahren im Juniorenbereich begonnen wurde, aber auch dies ist nur durch kontinuierliche Arbeit der Trainer möglich, das wohl dosierte Integrieren in den Männerbereich, ohne Überforderung und menschlichen Verletzungen, dies zukunftsfähig so gestaltet für den Verein, dies wird eine entscheidende Komponente für eine sportlich weiterhin so erfolgreiche Entwicklung in dem Bereich sein.

- Der Juniorenbereich, die tragende Säule in unserem Vereinsleben arbeitet seit einigen Jahren in einer Spielgemeinschaft, hier entwickelt es sich zur Zeit sehr schwierig, sie steht auf Messers Schneide, da es Fehlentwicklungen gegeben hat, die für die Mehrheit unserer Verantwortlichen nicht mehr hinnehmbar sind. Ein Ausdruck der guten Arbeit in dem Bereich sind unsere Anmeldezahlen, die Ligen wo wir spielen und die dort belegten Tabellenplätze.

- Unsere Wochenendsportler „entwickeln sich prächtig“, die Stimmung ist gut und „sie wachsen und gedeihen, nehmen zu“ und bringen sich verstärkt in das Vereinsleben mit ein.

- Ebenfalls konnten wir die Gruppe derer verstärken, die Verantwortung als Schiedsrichter übernimmt, was dringend nötig war. Hier müssen sie sich etablieren und Fuß fassen, Danke für die Bereitschaft.

- Der Gruppe unserer Trainer gilt es nicht genügend zu danken, sie halten den eigentlichen Vereinszweck am Laufen, trösten Kinder aber auch Eltern, vermitteln ihr fußballerisches Wissen und bringen sich mit einem hohen zeitlichen Aufwand in das Vereinsleben mit ein, viele von ihnen mit einer Vielfachbelastung, Trainer, Spieler ja sogar noch Schiedsrichter, habt herzlichen Dank dafür.

- Nicht vergessen möchte ich natürlich unsere Küchenmannschaft, die Truppe, die nicht um Punkte kämpfen kann, aber stets bei den Spielen dabei ist und für gute Stimmung sorgt.

-Danken möchte ich aber auch unseren Aktiven, die mit ihrem Einsatz es uns erst ermöglichen, eine erfolgreiche Vereinsarbeit zu leisten. Einbeziehen möchte ich dabei aber auch ihre Familienangehörigen, die ihnen oft den Rücken frei halten, wie so vielen im Verein.

- Nicht unerwähnt möchte ich aber unsere fördernden Mitglieder lassen, die oft im Verborgenden für unseren Verein wirken, habt Dank dafür.

-Und wie heißt es so schön, der Zwölfte Mann, die Fans, die uns in diesem Jahr den Rücken gestärkt haben, bleibt uns treu, es kommen auch mal Zeiten, wo ihr uns den Mut machen müsst, wenn uns das Fußballglück verlassen sollte.

Zum Ende meiner Worte möchte ich aber auch bei aller Euphorie zu unserer Vereinsentwicklung auf etwas aufmerksam machen, was mich mit Sorge erfüllt,

„ Weil ich das für den Verein mache, zahle ich keinen Beitrag mehr.“ Wer diese Haltung unterstützt, untergräbt den Gedanken eines Vereins und setzt diesen mit einem Warenhaus gleich. Die erfolgreiche Entwicklung unseres Vereins ist das Ergebnis vieler und nicht einzelner. Ich finde es befremdlich, sich einfach Sonderrechte zu nehmen, dies werde ich nicht mittragen. Wir Älteren müssen unseren jüngeren Vereinsmitgliedern vorleben, wie ein Verein funktioniert, woher sollen sie es lernen, wie wollen wir absichern, dass es unseren Verein auch noch zu seinem 100.Jubiläum  gibt.

Das zu erleben wäre schon toll.

Für diese tolle Saison noch einmal allen danke dafür.