Saisonrückblick 2014/2015

Hans-Jürgen Häfner, 22.06.2015

Saisonrückblick 2014/2015

Eine Saison mit viel Licht im Ilmtal, aber auch Schatten!

Was war das für ein Start nach einer so erfolgreichen Saison 2013/14, der Rucksack war schwer und die Voraussetzungen nicht einfach. So starteten unser B- Junioren mit einem sehr dünnen Kader in die Verbandsliga- Saison, da eine Zusammenarbeit mit einem weiteren Verein nicht zustande kam. So war die Hinrunde geprägt von Zugängen, die aber erst einmal in die Mannschaft eingebaut werden mussten. Zweifel an der Entscheidung Verbandsliga zu spielen wurden laut und belasteten die Leistungsfähigkeit der Mannschaft. So war es hier vor allem der Glauben an die Jungs und die Hartnäckigkeit vom Trainer und einigen Eltern, die Jungs zu motivieren. Entspannung trat mit dem Zugang von Spielern der aufgelösten Mannschaft eines anderen Vereins ein. Nach dem Findungsprozess schafften sie es, die Klasse zu halten, prima und danke für das Engagement, Saisonziel erreicht. Leider können wir das von unserer zweiten Männermannschaft nicht sagen, musste sie nicht zur Halbserie aus dem Spielbetrieb zurückgezogen werden. Ich bleibe dabei, eine Fehlentscheidung, aber die Mitgliederversammlung hat dies so entschieden, und dies habe ich akzeptiert. Dagegen haben unsere F-Junioren ihr Saisonziel erreicht, dritter Platz in der Liga und dies mit dem überwiegend jüngeren Jahrgang. Wir sind stolz auf euch und euer Trainerteam, welches euch stark gemacht hat. Leider können wir bei den Männern am Ende nicht von einer Erfüllung des Saisonzieles sprechen, obwohl sie vielversprechend anfingen. Aber zu häufig gab es ein Auf- und Ab. Punkte wurden liegen gelassen, andere geholt, mit denen keiner gerechnet hatte. Am Engagement des Trainers kann es nicht gelegen haben. Aber auch hier wussten wir, dass dies das letzte Jahr im Männerbereich wird, in dem wir nur mitspielen können. Dass es trotz des Rückzuges der zweiten Mannschaft dann nicht an allen Spieltagen für eine vollständige und schlagkräftige Truppe gereicht hatte, lag bestimmt nicht an denen, die sich zur Verfügung stellten. Leider ging der Mannschaft zur Halbzeit der Rückrunde noch der Ko –Trainer verloren, was es für den Trainer und eine Vorbereitung auf die neue Saison nicht einfacher machte. Dies zog sich leider bis in den Bereich unserer E- Junioren, die in Mitten des Abstiegskampfes ihren Trainer verloren, der die Jungs und Eltern im Stich ließ. Kopf hoch, nach der Saison ist vor der Saison. Wir müssen alle auch einmal mit Rückschlägen klar kommen. Erst in dieser Situation zeigt sich, wer eine wahre Mannschaft ist, wer in vermeintlich schlechten Zeiten zusammen hält. Und da bin ich doch bei unseren C- Junioren, die in der abgelaufenen Saison wohl das schwerste Los zu tragen hatten, denn sie waren als Gastspieler bei einem anderen Verein. Jungs, an euch und auch ein Komplement an eure Eltern, dies habt ihr ganz toll gemacht. Ihr wart und bleibt eben Zottis, die halten zusammen und gehen durch Dick und Dünn. Meister werden eben nicht mal eben geboren, sondern da steckt harte Arbeit dahinter. Und umso mehr freut es mich, dass unsere D- Junioren, die im Pokal Halbfinale noch durch eine regelwidrige Entscheidung des Schiedsrichters um den Einzug ins Finale gebracht wurden, am letzten Spieltag, mit einem zweistelligen Sieg und der Niederlage des Ligakontrahenten den Meistertitel ins Ilmtal holten. Eine Entwicklung innerhalb der Saison, die nicht nur bei den Spielern sondern auch beim Trainergespann zu verzeichnen war. Nehmt diesen Schwung aber auch die gewonnene Erfahrung mit in den Großfeldbereich, die Unterstützung von uns ist euch gewiss. Diese Unterstützung brauchen unsere jüngsten im Verein, unsere G- Junioren auf alle Fälle. Es ist schon toll mit zu erleben, wie nach dem Wechsel in den F- Bereich unsere Bambinis wieder zahlenmäßig wachsen. Hier gilt mein Dank an unsere Trainerin, die den Spagat des Spielens hin zum Spaß am Fußball bei unseren Jüngsten weckt. Und das dies zum Erfolg führen kann, das haben unsere A- Junioren in ihrem letzten gemeinsamen Jahr gezeigt. Diese Mannschaft hat beispielhaft seit Bestehen 13 Jahre lang unseren Verein im Nachwuchsbereich geprägt und vorangebracht. Dazu aber an anderer Stelle mehr. Sie war in diesem Jahr wieder auf den Punkt fit und hat mit einer Meisterleistung den Pokal ins Ilmtal gebracht. Somit schließt sich der Kreis von einer erfolgreichen Juniorenarbeit hin zum Männerbereich. Aber noch etwas war in dieser Saison wichtig. Spieler und ehemalige Vereinsmitglieder sind zum Verein zurückgekehrt. Haben sich in einer Truppe gefunden, die mit  ihren Erfahrungen vieler Jahre sich wieder sportlich betätigen wollen. Dies ist dem Engagement einiger und dem Zurückstellen von damaligen mentalen Verletzungen zu verdanken. Seit uns herzlich willkommen, wir brauchen Euch im Verein.                                                                                                     Doch all die aufgezählten sportlichen Erfolge wären nicht möglich, wenn die Familienangehörigen uns nicht in unserem Sport unterstützen würden. Wenn sie die Juniorenspieler nicht zu den Spielen fahren würden, wenn sie nicht die Trainings- und Spielerkleidung pflegen würden, wenn sie uns nicht viele Pflichten zu Hause abnehmen würden, damit wir unserem Sport nachgehen können, Habt, haben Sie Dank dafür. Bedanken möchte ich mich aber auch bei denen, die im Verein mehr im Hintergrund wirken, ohne die vieles nicht funktionieren würde. Ob es unser Küchenteam ist, unsere Sponsoren, Partner und Unterstützer, die wieder mehr geworden sind. Aber auch die Mitglieder des Vorstandes möchte ich hier nicht vergessen. Es gilt, wie bei einem Fußballspiel, selbst beim Sieg gibt es immer noch etwas besser zu machen und auch wir sind nicht frei von Fehlern, wie jeder Fußballspieler oder Trainer eben bei einem Fußballspiel auch. Wir sind ehrenamtlich tätig, wie so viele im Verein, danke für euer Engagement. Dies sollten wir aber vor allem unseren Trainern sagen, die mit ihrer Zeit zu den Trainings- und Spieltagen, mit ihrem Vorbild einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag für die Erziehung unserer jungen Generation leisten. Zum Schluss möchte ich mich  im Namen aller Vereinsmitglieder auch bei unseren Fans bedanken. Wir brauchen euch bei jedem Spiel. Lasst uns gemeinsam Siege miterleben und feiern, wie in diesem Jahr beim Pokalendspiel der A- Junioren. Steht aber auch zu uns, wenn es mal nicht so läuft. Wir brauchen Eure Unterstützung auch und vor allem in der Niederlage, die wir nicht wollen, aber es kommt vor. Seit unser Motivator und helfender aber auch kritischer Begleiter.

Habt eine erholsame Sommerpause!

Euer

Hans- Jürgen Häfner