Das Sommerinterview geht weiter!
Hans-Jürgen Häfner, 20.08.2015
Martin Elle, der neue Kapitän der 2. Männermannschaft! Du bist seit einigen Jahren bei uns im Verein. Fast zwanzig Jahre und dies mit wechselndem Engagement in den ersten Jahren. Jetzt eine konstante Größe, auf die man zählen kann. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, mir Rede und Antwort zu stehen. 1. Wo hast du deine fußballerische Karriere begonnen? "Natürlich in Zottelstedt!" 2. Seit wann bist du bei uns im Verein? "In den Verein eingetreten bin ich 1997, war dann allerdings eine Zeit lang weniger aktiv. Seit 2001 spiele ich nun ununterbrochen im Verein." 3. Wie, durch wen und warum bist du zu uns gekommen? "Ursprünglich (1997) hatte mich Thomas Schmidt einmal zum „Schnuppern“ mit zum Training genommen, woraufhin ich einfach angefangen und mich angemeldet habe. 2001 kam ich dann durch meine Kumpels, mit denen ich in meiner Freizeit sowieso schon oft auf dem Sportplatz war, zurück zum Fußball." Der Männerbereich befindet sich zur zeit im Umbruch. Du hast dich entschieden, diesen mitzugestalten. 4. Warum? "Zunächst möchte ich dazu sagen, dass ich es durchaus bedauere, dass die Mannschaft, die noch in der letzten Saison zusammengespielt hat, auseinandergefallen ist. Auch wie der Trainerwechsel zur neuen Saison zustande kam und vor allem gegenüber den Spielern kommuniziert wurde, war aus meiner Sicht unglücklich. Ich denke, dass diese Mannschaft jederzeit versucht hat, das Maximum aus ihren durchaus begrenzten personellen und auch zum Teil spielerischen (z.B. Ich! ) Möglichkeiten herauszuholen. Und trotz aller Schwierigkeiten hat es verdammt viel Spaß gemacht. Ich selbst hatte es, auch aufgrund anhaltender Knieprobleme, durchaus in Erwägung gezogen, mit dem Fußball aufzuhören. Allerdings hatte ich doch einfach noch zu viel Lust, ein bisschen auf dem Sportplatz rum zu laufen und gegen den Ball zu hauen. Aber auch die Tatsache, dass es in dieser Saison wieder eine zweite Mannschaft gibt, hat mich zum Weitermachen überzeugt, da ich mich selbst einfach nicht in der ersten Mannschaft sehe. " Damit sprichst du einigen aus dem Herzen und bestätigst aber auch, dass der Schritt richtig war, denn es gab Mitte der letzten Saison keine zweite Männermannschaft mehr und hätte es auch sonst nicht wieder gegeben. Das Ziel, wieder mehr Spieler in den Zottelstedter Männerbereich zu führen, konnte erreicht werden, auch wenn diesen Schritt bedauerlicher weise nicht alle mitgehen wollten. 5. Was hält dich in Zottelstedt? "Zottelstedt ist meine Heimat und ich bin hier aufgewachsen. Deswegen war es für mich doch keine ernsthafte Alternative, den Verein zu wechseln." 6. Wo siehst du dich im Prozess des Umbruchs? Wie schon gesagt, sehe ich mich nicht als Spieler der ersten Mannschaft. Ich möchte aber versuchen, dabei zu helfen, Stabilität in die Zweite zu bringen, sodass diese auch wirklich als Reserve zur Ersten dient. Dabei müssen wir vor allem die jungen nachrückenden Spieler schon mit vernünftigem Fußball an die Männermannschaften heranführen und ihnen die Möglichkeit geben, dort Erfahrung zu sammeln." 7. Welche Ziele verfolgst du mit Zottelstedt? "Ich denke, Ziel des gesamten Männerbereichs sollte der Aufstieg der Ersten sein. Und dazu sollten möglichst alle versuchen, sich mit einzubringen, in welcher Form auch immer. Auch die zweite Mannschaft könnte, wenn die Saison glücklich verläuft, durchaus oben mitspielen. Ich persönlich möchte einfach noch so lange es geht Fußball spielen und Spaß daran haben." 8. Kannst du dir vorstellen, mehr Verantwortung im Verein zu übernehmen, und wenn ja wo? "Da ich in der neuen Saison die Ehre habe, Kapitän der Zweiten zu sein, versuche ich so mehr Verantwortung zu übernehmen. Einen weiteren Posten zu übernehmen, wird für mich aus zeitlichen Gründen nicht möglich sein, da ich ja „nebenbei“ noch bei der Zottelstedter Feuerwehr aktiv bin." Für die Übernahme des Amtes erst einmal recht herzlichen Dank, der aber auch deinem Vorgänger, Mario Thiel in gleichem Maße gelten soll. Hat er nicht über viele Jahre den Zusammenhalt in der Mannschaft mit organisiert. Dein Engagement bei der Feuerwehr ist für uns aber genau so wichtig. Es gab Jahre, in denen es nicht nur den Anschein hatte, dass die beiden Vereine keine Zusammenarbeit leben wollen. Der neue Vorstand hatte sich aber genau dies auf die Fahne geschrieben, diese Zusammenarbeit grundlegend zu verbessern. Aller Anfang ist schwer, aber wir sind auf einem guten Weg. Feuerwehr und Sport schließen sich nicht aus. 9. Was hättest du noch zu sagen? "Mich freut es sehr für den ganzen Verein, dass die personell gesehen harten Jahre im Männerbereich durch den Aufstieg der A-Junioren und die „Rückkehrer“ erstmal vorbei zu sein scheinen. Ich hoffe aber gleichzeitig auch, dass all diese Spieler auch mit Motivation zuverlässig bei der Stange bleiben und dem Verein möglichst lang die Treue halten." Für dich und deine Mannschaft einen gelungenen Start, verletzungsfreie Saison und die Erfüllung deiner Ziele für unseren Verein. Danke! H.-J. Häfner

