A-Junioren : Spielbericht

Thüfleiwa-Junioren-Pokal
Finale - 01.05.2026 10:00 Uhr
SG Zottelstedt   FC Saalfeld
SG Zottelstedt 1 : 2 FC Saalfeld
n. V.
(0:1, 1:1)

Spielstatistik

Tore

Felix Grube

Gelbe Karten

Jannik Zinserling

Gelb-Rote Karten

Jannik Zinserling (80')

Rote Karten

Jannik Zinserling (88')

Zuschauer

300

Pokaldrama in Weimar: Wir unterliegen Saalfeld nach großem Kampf

Es war alles angerichtet für ein Fußballfest der Extraklasse: Am vergangenen Freitag erstrahlte das Weimarer Vimaria-Stadion bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Vor einer atemberaubenden Kulisse von rund 200 lautstarken Anhängern aus Niedertrebra und Zottelstedt traf unsere Spielgemeinschaft im A-Junioren Pokalfinale auf den staffelführenden der Parallelstaffel, die SG FC Saalfeld. Was unsere Fans an diesem Tag auf den Rängen abfackelten, war der pure Wahnsinn – eine grün-weiß-gelbe Wand, die unsere Jungs über die gesamte Spielzeit peitschte. Ein riesiges Dankeschön gilt jedem Einzelnen für diese grandiose Unterstützung!

Auf dem gepflegten Rasen entwickelte sich von Beginn an ein sehr faires und hochspannendes Endspiel, das zudem von einem äußerst souverän agierenden Schiedsrichterteam geleitet wurde.

Erste Halbzeit: Nervosität und Saalfelder Führung In der ersten Hälfte fiel es unserer Mannschaft zunächst schwer, den ursprünglichen Matchplan zu 100 Prozent umzusetzen. Die verständliche Nervosität vor der beeindruckenden Fankulisse war einigen Spielern in der Anfangsphase anzumerken, wodurch es uns nicht wie gewohnt gelang, den Gegner frühzeitig unter Druck zu setzen. Die Saalfelder agierten spielerisch befreiter und konnten sich immer wieder aus der Umklammerung lösen. In einer von Taktik und gegenseitigem Respekt geprägten ersten Halbzeit hatte Saalfeld leichte Feldvorteile, ohne jedoch zu klaren Großchancen zu kommen. Dennoch schlug der Gegner kurz vor dem Pausenpfiff eiskalt zu: Ein perfekt vorgetragener Spielzug über ihren spielstarken Kapitän führte zum 0:1-Rückstand, mit dem es auch in die Kabinen ging.

Zweite Halbzeit: Die Wende und der Elfmeter-Krimi In der Pause fand das Trainerteam deutliche Worte: Mehr Aggressivität und mehr Mut waren gefordert. Die Mannschaft nahm sich diese Worte zu Herzen und kam wie verwandelt aus der Kabine. Mit einem extrem effektiven Pressing wurde Saalfeld nun in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Folgerichtig erarbeitete sich unsere SG Vorteile und erste gute Gelegenheiten, unter anderem durch Milan. Die Belohnung folgte prompt: Felix zog mit viel Tempo in den Strafraum, konnte nur durch ein Foul gestoppt werden und verwandelte den fälligen Strafstoß in gewohnt sicherer Manier zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich.

Das Momentum lag nun klar auf unserer Seite. Nur zwei Minuten später hatte Darius die Führung auf dem Kopf, doch der Saalfelder Schlussmann verhinderte mit einer Glanzparade den Einschlag. In der Schlussphase wurde die Partie hitziger und zerfahrener. Ein herber Rückschlag ereilte uns kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit, als Jannik mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde.

Verlängerung: Kampf wie die Löwen bis zum Schlusspfiff In Unterzahl ging es in die Verlängerung, in der unsere Jungs bis zur Erschöpfung wie die Löwen kämpften. Die hohen Temperaturen und das enorme Tempo forderten jedoch ihren Tribut; Krämpfe auf beiden Seiten sorgten für zahlreiche Wechsel. Ein unglücklicher Fehler im Hinterbeinausbau ermöglichte Saalfeld schließlich die entscheidende Flanke, die der freistehende Angreifer mustergültig zum 1:2 verwertete. Doch auch zu zehnt gab sich unsere SG nicht auf. In einer dramatischen Schlussphase warfen wir alles nach vorne und hatten durch Kristijan und Milan noch zwei riesige Chancen auf den Ausgleich, doch das Glück war uns an diesem Tag nicht hold.

Fazit: Stolz trotz Niederlage Am Ende feierte die SG FC Saalfeld den Pokalsieg. Es war ein Spiel, in dem vielleicht nicht die bessere, aber die an diesem Tag cleverere und konzentriertere Mannschaft gewonnen hat. Wir gratulieren Saalfeld fair zum Titel.

Was bleibt, ist der Stolz auf eine Mannschaft, die alles auf dem Platz gelassen hat, und die Gewissheit, dass wir die besten Fans der Region im Rücken haben. Danke Zottelstedt, danke Niedertrebra!


Quelle: TH

Vorbericht zum Spiel